Taufe

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Mit der Taufe und religiöser Erziehung ermöglichen Sie es ihrem Kind, langsam in den Glauben hineinzuwachsen. Den Eltern, aber auch dem Kind, wird dadurch bezeugt, das Gott den Menschen an   wichtigen Wendepunkten  des Lebens zur Seite steht und von Anbeginn des Lebens liebt.

Anmeldung zur Taufe

Wann: mindestens 1 Monat vor dem Tauftermin, da vorab ein Taufgespräch vorgesehen ist.

Wo: nach telefonischer Absprache oder persönlich während der Kanzleistunden bei Herrn Mag. Andreas Stronski

Benötigte Dokumente:  Geburtsurkunde des Kindes. Wenn das Kind nicht in der Pfarre St. Marein seinen ordentlichen Wohnsitz hat, benötigen Sie eine Taufererlaubnis, die Sie beim zuständigen Wohnpfarramt erhalten. Im Normalfall sollte die Taufe in der Wohnpfarre vorgenommen werden, da das Kind in dieser Pfarre beheimatet ist und auch dort in den Glauben hineinwachsen sollte.

Taufpate/Taufpatin:  Patinnen und Paten sind Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter im Glauben und Leben des zu taufenden Kindes. Voraussetzungen für TaufpatInnen sind:

  •     Mitgliedschaft in der kath. Kirche und ein Leben aus dem Glauben.

  •       Reife im  Leben und Glauben & altersmäßige  Entsprechung

  •       Empfang der Sakramente der  Taufe,  Firmung    und  Eucharistie.

 

Daneben besteht auch die Möglichkeit neben einem katholischen Paten oder einer Patin als Taufzeuge oder Taufzeugin zu fungieren, wenn jemand einer anderen Konfession angehört oder ohne religiöses Bekenntnis ist.

Taufgespräch

Klären Sie bitte vorher den Tauftermin mit Pfarrer Stronski ab und melden Sie sich dabei auch zum Taufgespräch an!

Wann: jeden letzen Donnerstag im Monat um 18.30 Uhr

Wo: Pfarrzentrum Sankt Marein im Lavanttal

Teilnehmer: Eltern und TaufpatInnen

Was wird besprochen:  Im Rahmen des Taufgesprächs werden Symbolik, Sinn und Ablauf der Feier besprochen und wichtige Details zur Planung erörtert. Sie erhalten dabei auch den genauen Ablauf der Taufe sowie Lesungs- und Fürbittentexte zur Auswahl. Überdies bekommen Sie beim Taufgespräch Anregungen für die festliche Gestaltung der Tauffeier. 

Vorbereitungen

  • Taufkerze

  • Weißes Kleid

  • Person für die Lesung suchen

  • Namenspatrone der Angehörigen notieren (Namenspatrone, keine Kurznamen)

  • Fürbitten vorbereiten und Leser wählen

Ablauf der Tauffeier

Die Familie versammelt sich einige Minuten vor dem Beginn der Tauffeier vor dem Westportal unserer Pfarrkirche (bei Schlechtwetter in der Kirche beim Portal).

1. Begrüßung und Eröffnung

Der Priester kommt zur Familie und wendet sich nach der Begrüßung mit folgenden Worten an die Eltern:

Pfarrer: Welchen Namen haben Sie Ihrem Kind gegeben?

Eltern: (nennen den Namen des Kindes) N.

Pfarrer: Was erbitten Sie von der Kirche Gottes für N.?

Eltern: Die Taufe. Oder: Dass es in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen wird.

P: Liebe Eltern, sie möchten, dass N. getauft wird. Das bedeutet für Sie: Sie sollen ihr Kind im Glauben erziehen und es lehren, Gott und den Nächsten zu lieben, wie Jesus es vorgelebt hat. Sie sollen mit Ihrem Kind beten und ihm helfen, seinen Platz in der Gemeinschaft der Kirche zu finden. Sind Sie dazu bereit?

Eltern: Ich bin bereit.

Dann wendet sich der Priester an die Paten mit folgenden Worten:

P: Lieber Pate/Liebe Patin, die Eltern dieses Kindes haben Sie gebeten, das Patenamt zu übernehmen. Sie sollen Ihr Patenkind auf dem Lebensweg begleiten, es im Glauben mittragen und es hinführen zu einem Leben in der Gemeinschaft der Kirche. Sind Sie bereit, diese Aufgabe zu übernehmen und damit die Eltern zu unterstützen?

Pate/Patin: Ich bin bereit.

 

Es folgt die Bezeichnung mit dem Kreuz. Der Priester zeichnet dem Kind das Kreuz auf die Stirn und lädt dann Eltern, Paten und Geschwister ein, dasselbe zu tun. Anschließend ziehen alle in die Kirche ein.​

2. Wortgottesdienst

- Lesung vorgetragen durch ein Familienmitglied

- Anrufung der Heiligen

- Persönliche Fürbitten vorgetragen durch die Familie


3. Tauffeier

- Lobpreis Gottes

- Absage des Bösen und Glaubensbekenntnis:

Pfarrer: Widersagt Ihr dem Bösen um in der Freiheit der Kinder Gottes zu leben?

Alle: Ich widersage.

Pfarrer: Glaubt Ihr an Gott, den Vater,…

Alle: Ich glaube.

- Taufe

Pfarrer: Liebe Familie N., nachdem wir jetzt gemeinsam den Glauben der Kirche bekannt haben, frage ich Sie: Wollen Sie, dass Ihr Kind nun in diesem Glauben die Taufe empfängt?

Eltern & Paten: Ja

Der Priester übergießt nun den Kopf des Kindes mit Wasser und spricht dabei:

Pfarrer: N., ich taufe Dich im Namen des Vaters + und des Sohnes +  und des Hl. Geistes.

 

4. Ausdeutende Riten

- Salbung mit Chrisam
- Bekleidung mit dem weißen Taufkleid, sofern das Kind nicht weiß gekleidet ist. Es ist Ausdruck seiner Reinheit und Unschuld, die es für sein ganzes Leben bewahren soll.

 - Übergabe der brennenden Taufkerze. Der Vater entzündet danach an der Osterkerze die Taufkerze des Kindes. 

- Effata Ritus: Wie Jesus dem Blinden die Augen, dem Stummen den Mund und dem Tauben die Ohren geöffnet hat, so öffnet der Priester mit dem aramäischen Wort „effata“ = „öffne dich!“ symbolisch Augen, Mund und Ohren des Kindes, damit es als sensibler, offenen Mensch durch das Leben geht, mutig für Gerechtigkeit eintritt, die Not der Mitmenschen sieht und durch Worte und Taten ein lebendiger Zeuge der froh machenden Botschaft Jesu wird.

 

5. Abschluss

- Vaterunser

- Segen und Entlassung

 

Nach der Taufe können Sie vor dem Altar Erinnerungsfotos machen. Sie erhalten auch sogleich den Taufschein für Ihr Kind. Pfarrer Stronski dankt herzlich für etwaige Einladung zum Taufessen. Da er aber meist anschließend noch weitere Feiern hat (Taufen, Hochzeiten, Segnungen,...) bittet er um Verständnis, wenn er diese Einladung nicht sofort annehmen kann. Er freut sich aber immer, wenn ihn eine Familie zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Hausbesuch einlädt. Dieser kann je nach Wunsch auch mit einer Wohnungs- bzw.  Haussegnung oder einfach einem gemütlichen Beisammensein verbunden sein.